Noch Fragen? FAQs
Was ist Swingtanzen? // Was ist Lindy Hop? // Warum sollte ich mit dem Swingtanzen anfangen? // Wo kann man Swingtanzen lernen? // Ich hab noch nie einen Tanzkurs gemacht… Wie fange ich am besten an? // Was kosten Swing- und Lindy Hop Tanzkurse? // Was muss ich zu einem Swingtanzkurs mitbringen? // Muss ich einen Partner mitbringen? // Was zieh ich am besten für einen Swingtanzkurs an? // Was ist das Durchschnittalter beim Swingtanzen? // Ich kann schon andere Tänze, muss ich trotzdem einen Anfängerkurs machen?
Was ist Swingtanzen?
“Swing” ist die Jazz-Musik, die in den 1920er bis 1940er Jahren entstanden ist und in dieser Ära populär war. Damals war Musik dazu da, die Leute zu unterhalten und das hieß zum Tanzen zu bringen. Die verschiedenen Swingtänze, also Charleston, Lindy Hop, Jitterbug, Shag, Balboa, haben sich zur und mit der Musik entwickelt. Stell dir ein Big Band Orchester vor, schicke Männer, die ihre Dame vergnügt übers Parkett schwingen, ausgelassene Stimmung und heiße Musik…
Was ist Lindy Hop?
Lindy Hop ist wohl der populärste der Swingtänze. Ein Partnertanz, der in den späten 1920er Jahren in Harlem, New York, entstanden ist und sich von dort aus um die Welt verbreitet hat. Ähnlich wie Salsa und Tango Argentino ist Lindy Hop ein „street dance“, der sich aus der Kultur entwickelt hat und nicht in starre Tanzschul-Regeln gepresst ist. Kreativität, Musikalität und Spaß sind wichtige Faktoren und Lindy Hop entwickelt sich beständig weiter. Jede(r) tanzt mit jedem, jede(r) fordert jeden auf.
Warum sollte ich mit dem Swingtanzen anfangen?
Mal abgesehen davon, dass Swing der wohl coolste Tanz der Welt ist… Weil Swingtanzen super für die Fitness ist, dich von der Glotze holt und du neue Leute triffst!
Wo kann man Swingtanzen lernen?
Swingtanz / Lindy Hop Kurse gibt es in so ziemlich jeder größeren Stadt. Am leichtesten findest du Infos zu Parties und Kursen, wenn du in Google den Namen der Stadt und „Lindy Hop“ oder „Swingtanzen“ eingibst. In vielen Städten, die noch kein Lindy Hop Angebot haben, gibt es Sportvereine oder Tanzclubs, die Boogie Woogie oder Rock’n Roll Kurse anbieten – ist zwar nicht ganz das gleiche (Boogie Woogie wird zu der Musik der 50er Jahre u.ä. getanzt, Rock’n Roll beschäftigt sich hauptächlich mit Akrobatik), aber besser als nix und ein guter Anfang, und vielleicht gibt es dort bereits weitere Interessenten für Lindy Hop.
Ich hab noch nie einen Tanzkurs gemacht… Wie fange ich am besten an?
Auch wenn du noch nie vorher getanzt hast, keine Sorge! Einsteiger-Workshops und -Kurse sind genau darauf ausgelegt, dich ruck-zuck fit für die Tanzfläche zu machen. Ein guter Einstieg sind auch Anfänger-Lernvideos (z.B. auf www.swingstep.de/video oder www.lindyhopmoves.com), mit denen du dich zuhause auf einen Kurs vorbereiten kannst.
Was kosten Swing- und Lindy Hop Tanzkurse?
Die Preise für Tanzkurse variieren von Ort zu Ort, je nach dem dortigen Angebot, der Nachfrage und ob die Kurse an der Uni, in Vereinen oder von Tanzschulen angeboten werden. Ein professionell geleiteter Tanzkurs kostet im Durchschnitt 10 Euro pro Stunde und Person.
Was muss ich zu einem Swingtanzkurs mitbringen?
Gute Laune, je nach Veranstaltungsort etwas zu trinken, ein T-Shirt zum Wechseln…
Muss ich einen Partner mitbringen?
Es wäre prima, wenn du einen Partner hast, aber es ist keine Voraussetzung! Beim Swingtanzen werden im Unterricht die Partner gewechselt, sodass jede(r) mit jedem tanzt. So lernst du auch ganz schnell alle deine neuen Mittänzer kennen!
Was zieh ich am besten für einen Swingtanzkurs an?
Kleidung und Schuhe sollten bequem sein. Stell dir vor, du triffst dich mit ein paar Freunden im Café, das wäre auch ein gutes Outfit für den Tanzkurs. Sneaker eignen sich gut zum Swingtanzen, die Sohle sollte nicht zu sehr am Boden haften. Falls du schnell schwitzt lohnt es sich, ein T-Shirt zum Wechseln mitzubringen. Für die Damen: rückenfreie Tops sind nicht so praktisch, weil die Herren die Hand auf den Rücken der Dame legen.
Was ist das Durchschnittalter beim Swingtanzen?
Swingtanzen ist was für alle Alterklassen. Die Voraussetzung ist, man fühlt sich jung und fit genug, um im Kurs 60 Minuten (mit kleinen Unterbrechungen) zu tanzen. Das Tempo variiert von langsamem Gehen bis hin zu Joggingtempo.
Ich kann schon andere Tänze, muss ich trotzdem einen Anfängerkurs machen?
In der Regel ja. In den Einsteiger- und Anfängerkursen werden die Grundlagen, Basisfiguren und vor allem die grundlegende Technik des Swingtanzens erklärt – und die unterscheiden sich größtenteils erheblich von anderen Tänzen. Es lohnt sich also, den Tanz von Grund auf zu lernen, dann kommt man anschließend viel schneller voran und ist ein angenehmer Partner auf der Tanzfläche.
Wenn du Sorge hast, dich in einem Einsteigerkurs zu langweilen, kannst du alternativ eine Privatstunde mit deinem örtlichen Swingtanzlehrer vereinbaren. So kannst du dir die Basics in deinem Tempo zeigen lassen. Oder du lädst dir die kostenlosen Einsteiger-Lernvideos auf www.swingstep.de/video herunter und lernst die Basics zuhause.


