Was ist Swingtanzen?
Swing ist der Tanz zur Jazz- und Swingmusik der 1920er bis 1940er Jahre. Dabei ist Swing der Überbegriff für die einzelnen Tänze namens Lindy Hop, Charleston, Balboa, Shag und einige mehr.
Swing ist aus verschiedenen Solo-Tänzen, die zu Ragtime, Hot Jazz, New Orleans und Swing getanzt wurden enstanden, die dann zu einem Partnertanz kombiniert wurden.
Lindy Hop wurde zu einem Boom und die damaligen Stars “Whitey’s Lindy Hoppers” oder “Harlem Cangaroo Dancers” traten nicht nur auf den großen Bühnen rund um die Welt, sondern auch in in einigen Filmen auf. Die bekannteste Lindy Hop Szene stammt aus “Hellzapoppin” und ist Kult unter Swingtänzern.
In den 1980er Jahren wurde der Swingtanz “wiederentdeckt” und findet seitdem immer mehr Anhänger. Was die Leute am Swingtanzen besonders mögen ist die Freiheit in der Interpretation und den Bewegungen, die man beim Tanzen hat. Es gibt keine steifen Haltungsvorschriften – alle Bewegungen werden so getanzt, dass sie “auf die Musik Sinn machen”. Swingtänzer sind Leute, die offen und interessiert durchs Leben gehen, die gerne lachen, die smart, witzig, kreativ, begeisterungsfähig sind und jede Menge Energie haben. Als Swingtänzer trifft man tausend verschiedene Leute, vom
Unterwasserarchäologen bis zum Komponisten, vom Piloten über Physiker bis zum Steuerberater – und alle teilen ihre Begeisterung fürs Tanzen und haben gemeinsam Spaß auf der Tanzfläche.

